Neuigkeiten & wichtige Informationen
"Run for fun" - 34 erfolgreiche Teilnehmer
Traditionslauf "Rund um Bad Driburg"

Über den Wolken
muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. So heißt es zumindest. Kann ich heute überprüfen, denn die Wolken liegen so tief, dass sie nicht bis zum Eggekamm reichen sollen. Obwohl, Freiheit nehme ich mir schon am Startpunkt des ehemaligen Hydranten am Eingang des Gewerbegebietes Süd. Gemeinsam mit einer großen Läuferschar habe ich mich ein weiteres Mal eingefunden und entschieden, Bad Driburg zum Jahresabschluss zu umrunden. Die Strecke ist seit Jahrzehnten gleich, nur das Wetter bietet jedes Jahr unterschiedliche Bedingungen. Mit dem obligatorischen Böllerknall schickt Frank uns pünktlich um 10 Uhr auf die Strecke und wir beginnen mit der Erkundung des Nebels. Außer dem Weg kurz voraus und den säumenden Bäumen ist wenig zu erkennen. Wenn ich die Strecke nicht kennen würde, könnte ich die Steigung auf den ersten Kilometern nicht abschätzen können. So nehme ich die ersten Höhenmeter im mäßigen Tempo und reihe mich am Ende des Feldes ein. Erste markante Punkte mit der Reithalle und dem Trappistenhof schälen sich langsam aus dem Nebel und sind nach dem Passieren schnell wieder verschwunden.
Ich bemühe mich, den Anschluss nicht komplett zu verlieren, auch wenn die die nächsten Läuferinnen aus den Augen zu verlieren drohe. Das Flachstück beim Heinrichshof läßt mich langsam wieder aufschließen. Bremsen könnte mich lediglich die Eisschicht, die jetzt den Asphalt überzieht. Zumindest erschwert sie den Aufstieg. Gefühlt rutsche ich nach zwei Schritten einen zurück. Lisa und Mirijam, zu denen ich aufschließen kann, ergeht es nicht anders. Gemeinsam streben wir bergauf. Möglichst am Straßenrand, wo über die Blätter ein gefahrloseres Laufen möglich ist. Langsam aber steig gewinnen wir an Höhe. Die Sonne hat jetzt die Kraft, die Nebelwand und unsere Stimmung zu erhellen. Dann ist der Eggekamm bei Hep erreicht. Der Eggeweg führt uns hier nach Norden. Der Blick geht weit voraus bis zu nächsten Anhöhe. Unsere Schatten malen sich vor uns auf dem Wanderweg ab. Wir folgen ihnen und werden sich geführt. Eis unter den Füßen gibt es hier nicht. Der Untergrund ist nicht danach und die Sonne hat anscheinend auch schon dazu beigetragen.
Erst als wir im Schatten der Bäume in Richtung Schöne Aussicht abbiegen müssen wir wieder vorsichtiger auftreten. Eissplitter knirschen unter den Laufschuhen. Die schöne Aussicht bietet einen sonnigen Blick über die geschlossene Wolkendecke. Die Südstadt bleibt darunter verborgen. Wir laufen weiter in Richtung Stellberg, auf dem Wanderweg parallel zur Fahrstraße. Links ist der Wald vor Jahren der Trockenheit zum Opfer gefallen. Wir dürfen deshalb die Sonnenstrahlen genießen, die das Laufen zum Vergnügen machen. Aber auch das nächste schattige Waldstück bietet Abwechslung. Die Wiese zum Stellberg passieren wir rechter Hand. Der Nebel lässt wenig erkennen, ein neuer Turm ragt daraus hervor in den Himmel. Dann ist die alte B 64 erreicht. Die Autos sind erst spät zu erkennen, weshalb wir uns auf unser Gehör verlassen müssen, um die Straße zu queren. Bei der neuen B 64 ist das einfacher, die überqueren wir auf einer Brücke. Eisstücke färben sie weiß, lassen aber ein entspanntes Laufen zu.
Auf dem Weg zum Knochen laufen wir weiter durch eine weiße Wand, die von der Sonne erleuchtet ist. Die leicht frostigen Temperaturen haben den Untergrund gehärtet. Rutschen durch Schlamm ist heute nicht angesagt. Ebenso fehlt die Aussicht vom Knochen zum Köterberg. Rittergut und Bauernhof tauchen nur kurz in Sichtweite auf. Die Bäume am Fahrweg setzen sich filigran vom weißen Nebel ab. Auch hier ist der Asphalt von Eis überzogen. Hinab zum Reelser Kreuz setzen wir die Schritte entsprechend vorsichtig. Die Aussicht auf einen warmen Tee ist zwar verlockend, verleitet uns aber nicht dazu, uns vom Eggekamm hinunter ins Tal zu stürzen. So erreichen wir sicher den Verpflegungsstand und lassen uns von Michael und Frank den stärkenden Tee reichen.
Anschließend erklimmen wir die 3 Erhebungen des Rosenberges. Dass er an die Höhe des Eggekamms nicht heranreicht merken wir an den fehlenden Sonnenstrahlen, die nicht bis in diese Niederungen durchdringen. Der Wald wirkt fast gespenstisch. Vorbei kommen wir am Mausoleum derer von Oeynhausn-Sierstorpff, die allerdings hier nicht herumgeistern. So erreichen wir nicht gehetzt das Freibad, dass den Beginn des Anstiegs zum Steinberg markiert. Hinauf zur Spitze brauchen wir nicht, wir umlaufen ihn an der Ostseite. Der Nebel hebt sich auch auf den letzten Kilometer nicht. Den Blick auf die Schwalle und schon gar nicht auf das Weberdorf Alhausen dürfen wir heute genießen. Dafür laufen wir ungebremst hinunter zur Josefsmühle. Auch die Bahn hält uns nicht auf, der Zug ist gerade durch und die Schranken wieder offen.
Fehlt nur noch die Umrundung des Sulbergs mit dem letzten herausfordernden Anstieg. Tapfer laufen wir die ersten Meter um den Rest doch gehend zu bewältigen. Dann bleibt nur noch eine lang gezogene Rechtskurve, die wir locker bewältigen. Der gefrorene Bach erinnert an die herrschende Kälte und lässt uns das Ende unserer heutigen Runde sehnsüchtig erwarten. Höhenmeter sind nicht mehr zu bewältigen und auch der Asphalt hält kein Eis mehr für uns bereit. Nur noch eine Rechts- und eine Linkskurve und die Ziellinie ist in Sicht. Wir werden bereits erwartet und entsprechend angefeuert. Gesund und munter erreichen wir das Ziel am ehemaligen Hydranten. Michael und Frank erwarten uns erneut mit warmem Tee und lassen uns die eisigen Temperaturen vergessen. Ich freue mich über eine weiter Umrundung Bad Driburgs, mal wieder in netter Laufgesellschaft und auf Bernhards Urkunde, die er krankheitsbedingt erst später überreichen kann. Ihm gute Besserung und gemeinsam mit Michael und Frank Dank für den nächsten wunderschönen Jahresabschluss.
Autor: Markus Pitz
80. Iburg-Bergfest!
TV "Jahn" hatte ins Iburg-Stadion eingeladen!

Spannung war garantiert im Stadion unter der Iburg. Einzel- und Mehrkämpfe und dazu ein Mutter-Vater-Kind-Wettkampf sowie die traditionellen Iburg-Staffeln.
Am Sonntag, den 07. September 2025 hatte die Leichtathletikabteilung des TV "Jahn" Bad Driburg wieder alle Leichtathletikbegeisterten aus Nah und Fern ins Iburg-Stadion eingeladen. Neben den Mehrkämpfen und den 3000 Meter Läufen, die auch als Kreismeisterschaft ausgetragen wurden, standen Einzelwettkämpfe, ein Vater-Mutter-Kind-Wettkampf und die traditionellen Iburg-Staffeln auf dem Programm. Der Einladung folgten insgesamt rund 70 Leichtathletikbegeisterte aus dem Kreis Höxter.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
Ergebnisse Einzeldisziplinen
Mehrkämpfe: /_cache/downloads/4743-2882c0e863/cms/Abteilungen/Leichtathletik/Ergebnisse-Kreismehrkampf-Iburg-Bergfest.pdf
Iburg-Staffeln: /_cache/downloads/4742-74151c3060/cms/Abteilungen/Leichtathletik/Ergebnis-Iburg-Staffeln.pdf
Leichtathletiktrainingscamp mit Christian Königstein
Viel Spaß und Freude im Iburg-Stadion

Auf dem Bild von links nach rechts:
Lena Drewes, Tami Ziegeroski, Mio Hauenschild, Lara Drewes, Hjördis Höwing, Philomena Bußkönning, Carla Albrecht, Paula Kölker, Liam Kölker, Christian Königstein, Stefan Albrecht, Ben Hugo Mahs und Mica Auge
Das Sommertrainingscamp des TV „Jahn“ Bad Driburg, das kürzlich von dem ehemaligen Erfolgsmittelstreckler und Sportwissenschaftler Christian Königstein durchgeführt wurde, war auch 2025 ein voller Erfolg. Das kostenlose Angebot für Mitglieder des Vereins zog zwölf motivierte Nachwuchssportlerinnen und -sportler an, die gemeinsam unter der Leitung des erfahrenen Trainers ihre Fähigkeiten in verschiedenen Disziplinen verbesserten.
Die Schwerpunkte des Camps lagen auf vielfältigen sportlichen Aktivitäten: Das Werfen mit dem Frisbee, die Schulung der exekutiven Funktionen, das Erleben verschiedener Arten des Springens sowie Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht und Übungen mit dem Medizinball. Ziel war es, die motorischen Fähigkeiten der jungen Sportlerinnen und Sportler zu fördern und gleichzeitig Spaß an der Bewegung zu vermitteln.
„Es war wieder ein tolles Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler“, resümiert Bernhard Egeling, Leichtathletikwart des TV „Jahn“. „Christian Königstein hat es wieder einmal geschafft, die Teilnehmer mit seiner Leidenschaft für die Leichtathletik anzustecken. Die Begeisterung und der Einsatz der jungen Sportlerinnen und Sportler spiegelten den Erfolg des Camps wider.“
Der Verein, der das Camp vollständig finanzierte, plant bereits die Fortsetzung der Kooperation mit Christian Königstein im Jahr 2026. Mit seiner Expertise und seinem Engagement trägt der ehemalige Mittelstreckler maßgeblich dazu bei, die Nachwuchsförderung im Verein weiter voranzutreiben und die Begeisterung für den Sport zu stärken.
Sprints- und spannende Staffelläufe beim Hallenmeeting 2025

Am Sonntag, den 09. März 2025 war es wieder soweit. Der TV "Jahn" Bad Driburg hatte in die Großturnhalle am Hallenbad nach Bad Driburg eingeladen. Auf dem Programm standen der Hochsprung, Sprint-Staffeln und 30 Meter Läufe. Spannung war garantiert und die Stimmung erreichte wie jedes Jahr ihren Höhepunkt, bei den Staffelläufen über die Bananenkisten. Leider waren nur drei Vereine der Einladung gefolgt, so dass es gerade einmal rund 70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren.
Hier nun die Ergebnisse: /_cache/downloads/4581-2db114a7ba/cms/Abteilungen/Leichtathletik/Ergebnisse-Hallenmeeting-2025.pdf
Lauf "Rund um Bad Driburg" - "Run for fun"
Ein Laufbericht von Sportwart Markus Pitz

Der Lauf ist auch bei Komoot hinterlegt. Wer möchte, kann gerne für den Lauf Ende 2025 trainieren und sich über folgenden Link führen lassen:
https://www.komoot.com/tour/601261552?ref=wtd
Die Hand vor Augen kann ich noch gut erkennen. Auch wenn die Sonne es nicht schafft, die Wolken zu durchdringen, lässt der Nebel diese Sicht zu. Pünktlich zum Start um 10 Uhr findet sich eine unermüdliche Läuferschar zusammen, um Bad Driburg zum Jahresabschluss zu umrunden. Unterstützung für den Lauf bekommen Bernhard und Frank heute durch Michael, der am Reelser Kreuz Tee ausschenken wird. Bevor wir auf die Strecke gelassen werden, wird sorgfältig festgehalten, wer wo startet. Zur Auswahl stehen, wie üblich drei vorgegebene Varianten und eine individuelle Entscheidung. Vorgegeben sind ab Wasserhydrant für die komplette Strecke. Eine nostalgische Bezeichnung für den Eingang am Gewerbegebiet Süd, denn er ist vor Jahren abgebaut worden. Dann ab Hepp, um sich die herausfordernde Steigung hinauf auf den Eggekamm zu ersparen und ab Reelser Kreuz, um die finalen Kilometer ab Rosenberg abzuspulen. Nachdem diese Formalität erledigt ist muss nur noch das Startfeld abgelichtet werden bevor Frank routiniert den Startschuss mittels Böller abgibt.
Ein paar Autofahrer lassen uns freundlicherweise passieren, als wir uns auf den Weg in Richtung Reithalle begeben. Beim Blick zurück ist ein Spätstarter zu erkennen, der gerade die Rettungswache passiert. Er ist schnell genug, um das Ende des Feldes noch vor der Reithalle zu überholen. Letzteres bilden heute Rainer und ich, die wir es gemütlich angehen lassen. Das hohe Tempo überlassen wir heute anderen. Doch auch wir haben schnell die Reithalle erreich und biegen nach rechts in Richtung Trappistenhof ab. Diesen können wir noch erkennen, im Gegensatz zum Eggekamm, den wir jetzt erklimmen. Auch die Stadt ist im Nebel verschwunden. Nach vorne ist die Läuferschar schnell verschwunden, während ich mich ab dem Trappistenhof langsam von Rainer löse. So kommt es, dass ich ab hier für die kommenden Kilometer allein unterwegs sein werde. Langsam gewinne ich an Höhe, vorbei am Heinrichshof. Alles wirkt trotz fehlender Sonne hell. Es fehlen linker Hand die Tannenwälder, die in den letzten Jahren ein Opfer der Trockenheit geworden sind. Die neuen Bäume müssen erst noch wachsen und die übriggebliebenen Bäume heben sich gespenstisch vom Nebel ab.
Deutlich länger als eine Viertelstunde benötige ich für den Aufstieg. Jetzt kann auch ich langsam das Tempo erhöhen. Zumal der Boden gefroren und kaum rutschig ist. Auch auf dem Kamm macht sich der vielfach fehlende Bewuchs bemerkbar. Vom Westwind ist zwar heute Morgen wenig zu spüren, dafür hat er auf dem Boden an vielen Hölzer Eisfahnen hinterlassen. Sind mir zum ersten Mal aufgefallen, wobei ich nicht sagen kann, ob es dieses Wetterphänomen hier früher schon einmal gegeben hat. Dafür kann ich bestätigen, dass die schöne Aussicht fast immer ihrem Namen Ehre macht. Nur heute nicht, denn auch hier erwartet mich nur der weiße Nebel. Und die Aussicht wird nicht besser. Aber es wird auch nicht mehr dunkler. Es fehlen die Bäume, von einem geschlossenen Wald kann man gerade nicht sprechen. Der Parallelweg zur Fahrstraße ist geräumt und aufgrund der niedrigen Temperaturen angenehm zu belaufen. Dunkler wird es erst als ich das Ende erreiche und die Fahrstraße quere. Dadurch erkenne ich eine vereiste Pfütze zu spät. Doch ich habe Glück, denn obwohl das Eis unter meinen Füßen bricht, bleiben diese trocken. Als ich den Stellberg quere muss ich mich wegen des Autoverkehrs mehr auf mein Gehör verlassen, denn meine Augen helfen kaum weiter. Doch mit der gebotenen Vorsicht geht alles gut.
Nach und nach nähere ich mich in gleichmäßigem Tempo dem Knochen. Die Sonne versteckt sich weiterhin und ich rechne nicht mehr damit, sie heute noch strahlen zu sehen. Dafür erscheinen einige Läufer in mein Blickfeld. Damit hatte ich nicht gerechnet und versuche gleich, weiter aufzuschließen. Doch vergeblich, denn wir alle profitieren vom Gefälle auf den kommenden Kilometern hinunter zum Reelser Kreuz. Zudem bleibe ich vorsichtig, denn der Asphalt glänzt gelegentlich vereist. Aber ganz so langsam bin ich dann doch nicht unterwegs, denn ich erwische meine Mitstreiter noch beim Teetrinken. Besonders erfreut bin ich, dass ich Frank noch antreffe, der sich heute mal wieder auf die finalen Kilometer des Laufes macht. Ich nutze die Gelegenheit, ihn zu begleiten. Auch wenn es nur bedingt funktioniert, denn ich schaffe es nicht immer, unser Tempo zu synchronisieren. Für eine leichte Unterhaltung und ein das Auflaufen auf paar Starter ab Hepps reicht es aber noch.
Einige Herausforderungen erwarten uns noch. Die Treppe am Freibad erreiche ich vor Frank, den Aufstieg hinter dem Steinberg meistern wir gemeinsam. Mich fasziniert der Blick auf die nahe liegende Landschaft, der sich schnell in der Ferne verliert. Dadurch kann Frank sich leicht nach vorne absetzen. Am Steinberg hinunter in Richtung B 64 kann ich de Lücke nicht schließen. Im Gegenteil, es fällt mir schwer, das Tempo zu erhöhen. Nach Querung der Bundesstraße ist Frank gute 100 Meter entfernt und es wartet noch die finale Steigung zum Sulberg, mit der ich traditionell Schwierigkeiten haben. Doch mein Ehrgeiz ist noch nicht komplett erloschen, eine Laufzeit unter 2 Stunden noch möglich, weshalb ich versuche, ein kontinuierliches Tempo durchzuziehen. Und, wovon ich letztes Jahr nur träumen konnte gelingt tatsächlich: an der letzten Steigung schiebe ich mich langsam an Frank vorbei. Nur die letzten Meter der Steigung nutze ich noch einmal zu einer kurzen Gehpause. Dann, die Laufuhr im Blick behaltend, umrunde ich den Sulberg, um wieder in das Industriegebiet Süd einzulaufen. Die ehemalige Wäscherei bietet, abgebrannt, einen traurigen Anblick. Doch auch der kann mich nicht mehr entscheidend aufhalten. Nur noch kurz nach links abgebogen, ist das Ziel in Sichtweite. Die Finisher lasse ich noch kurz mit ihrem Tee allein, um nach weniger als 2 Stunden meine diesjährige Umrundung Bad Driburgs zu beenden.
Zufrieden und glücklich erwarte ich Frank, der kurz hinter mir einläuft. Gemeinsam wärmen wir uns jetzt noch mit Tee auf und empfangen aus Bernhards Händen unsere frisch gedruckte Urkunde, als Nachweis für unsere Heldentat. Da kann ich im Namen aller Beteiligten nur wieder den Dank für diese schöne Veranstaltung aussprechen, die wie immer routiniert von Bernhard, Frank und Michael über die Bühne gebracht wurden.
TV "Jahn" und Königstein kooperieren erneut
Königstein begeistert Nachwuchs im Trainingscamp 2024

Der TV „Jahn“ Bad Driburg und der renommierte Sportwissenschaftler Christian Königstein haben erneut ihre erfolgreiche Kooperation unter Beweis gestellt. Im Rahmen eines Trainingscamps boten sie eine Woche jungen Leichtathletik-Talenten die Möglichkeit, ihr Können unter professioneller Anleitung zu verbessern. Elf Schüler und Schülerinnen nahmen die Möglichkeit wahr, von Königsteins Expertise zu profitieren und ihre Techniken in den verschiedensten Leichtathletikdisziplinen zu verfeinern. Neben Laufen, Springen und Werfen stand auch die allgemeine Fitness auf dem Programm. Mit viel Spaß und Motivation absolvierten die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm, das auf ihren jeweiligen Leistungsstand abgestimmt war.
„Es war ein tolles Erlebnis für die Schüler und Schülerinnen“, resümiert Bernhard Egeling, Leichtathletikwart des TV „Jahn“. „Christian Königstein hat es wieder einmal geschafft, die Teilnehmer mit seiner Leidenschaft für die Leichtathletik anzustecken“. Der Verein, der das Camp vollumfänglich finanzierte, plant die Kooperation mit dem erfahren Königstein auch in Zukunft fortzusetzen und weitere Trainingscamps anzubieten.
Auf dem Bild:
von links nach rechts:
Vordere Reihe:
Christian Königstein, Paula Wecker, Nora Saewe, Moritz Saewe, Lucie Hedler, Mica Auge
Hintere Reihe:
Stefan Albrecht, Ben Hugo Mahs, Lara Drewes, Lena Drewes, Tamie Ziegeroski, Emma Fleckner
Der TV "Jahn" trauert um Ralf Gehrke

Tief betroffen erfuhren wir vom Tod unseres Vereinsmitglieds Ralf Gehrke. Es ist schwer zu fassen, dass er nicht mehr unter uns ist. Ralf wurde 57 Jahre alt.
Er engagierte sich im TV „Jahn“ über mehrere Jahrzehnte als aktiver Athlet, Trainer und ehrenamtlicher Wettkampfrichter. Zuletzt war er der „Mann an der Pistole“ und startete bei allen Wettkämpfen der Leichtathleten die Sprintdisziplinen.
Mit seiner lockeren und für Berliner typischen Art, ist er allen in seinem Umfeld schnell ans Herz gewachsen. Er war ein Mann der Tat und übernahm wie selbstverständlich Verantwortung im Verein. Mit viel Freude werden wir an die gemeinsamen Fahrten nach Düsseldorf zu unserem befreundeten Verein DSV04 zurückdenken.
Wir werden ihn schmerzlich vermissen – den Menschen und sein besonderes Engagement. Wenn demnächst im Iburg-Stadion wieder der Startschuss fällt, werden unsere Gedanken bei ihm sein. Der TV „Jahn" Bad Driburg wird Ralf ein ehrendes Andenken bewahren. Unser ganzes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
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