31.12.2025

"Run for fun" - 34 erfolgreiche Teilnehmer

Traditionslauf "Rund um Bad Driburg"

Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. So heißt es zumindest. Kann ich heute überprüfen, denn die Wolken liegen so tief, dass sie nicht bis zum Eggekamm reichen sollen. Obwohl, Freiheit nehme ich mir schon am Startpunkt des ehemaligen Hydranten am Eingang des Gewerbegebietes Süd. Gemeinsam mit einer großen Läuferschar habe ich mich ein weiteres Mal eingefunden und entschieden, Bad Driburg zum Jahresabschluss zu umrunden. Die Strecke ist seit Jahrzehnten gleich, nur das Wetter bietet jedes Jahr unterschiedliche Bedingungen. Mit dem obligatorischen Böllerknall schickt Frank uns pünktlich um 10 Uhr auf die Strecke und wir beginnen mit der Erkundung des Nebels. Außer dem Weg kurz voraus und den säumenden Bäumen ist wenig zu erkennen. Wenn ich die Strecke nicht kennen würde, könnte ich die Steigung auf den ersten Kilometern nicht abschätzen können. So nehme ich die ersten Höhenmeter im mäßigen Tempo und reihe mich am Ende des Feldes ein. Erste markante Punkte mit der Reithalle und dem Trappistenhof schälen sich langsam aus dem Nebel und sind nach dem Passieren schnell wieder verschwunden. 

Ich bemühe mich, den Anschluss nicht komplett zu verlieren, auch wenn die die nächsten Läuferinnen aus den Augen zu verlieren drohe. Das Flachstück beim Heinrichshof läßt mich langsam wieder aufschließen. Bremsen könnte mich lediglich die Eisschicht, die jetzt den Asphalt überzieht. Zumindest erschwert sie den Aufstieg. Gefühlt rutsche ich nach zwei Schritten einen zurück. Lisa und Mirijam, zu denen ich aufschließen kann, ergeht es nicht anders. Gemeinsam streben wir bergauf. Möglichst am Straßenrand, wo über die Blätter ein gefahrloseres Laufen möglich ist. Langsam aber steig gewinnen wir an Höhe. Die Sonne hat jetzt die Kraft, die Nebelwand und unsere Stimmung zu erhellen. Dann ist der Eggekamm bei Hep erreicht. Der Eggeweg führt uns hier nach Norden. Der Blick geht weit voraus bis zu nächsten Anhöhe. Unsere Schatten malen sich vor uns auf dem Wanderweg ab. Wir folgen ihnen und werden sich geführt. Eis unter den Füßen gibt es hier nicht. Der Untergrund ist nicht danach und die Sonne  hat anscheinend auch schon dazu beigetragen.

Erst als wir im Schatten der Bäume in Richtung Schöne Aussicht abbiegen müssen wir wieder vorsichtiger auftreten. Eissplitter knirschen unter den Laufschuhen. Die schöne Aussicht bietet einen sonnigen Blick über die geschlossene Wolkendecke. Die Südstadt bleibt darunter verborgen. Wir laufen weiter in Richtung Stellberg, auf dem Wanderweg parallel zur Fahrstraße. Links ist der Wald vor Jahren der Trockenheit zum Opfer gefallen. Wir dürfen deshalb die Sonnenstrahlen genießen, die das Laufen zum Vergnügen machen. Aber auch das nächste schattige Waldstück bietet Abwechslung. Die Wiese zum Stellberg passieren wir rechter Hand. Der Nebel lässt wenig erkennen, ein neuer Turm ragt daraus hervor in den Himmel. Dann ist die alte B 64 erreicht. Die Autos sind erst spät zu erkennen, weshalb wir uns auf unser Gehör verlassen müssen, um die Straße zu queren. Bei der neuen B 64 ist das einfacher, die überqueren wir auf einer Brücke. Eisstücke färben sie weiß, lassen aber ein entspanntes Laufen zu.

Auf dem Weg zum Knochen laufen wir weiter durch eine weiße Wand, die von der Sonne erleuchtet ist. Die leicht frostigen Temperaturen haben den Untergrund gehärtet. Rutschen durch Schlamm ist heute nicht angesagt. Ebenso fehlt die Aussicht vom Knochen zum Köterberg. Rittergut und Bauernhof tauchen nur kurz in Sichtweite auf. Die Bäume am Fahrweg setzen sich filigran vom weißen Nebel ab. Auch hier ist der Asphalt von Eis überzogen. Hinab zum Reelser Kreuz setzen wir die Schritte entsprechend vorsichtig. Die Aussicht auf einen warmen Tee ist zwar verlockend, verleitet uns aber nicht dazu, uns vom Eggekamm hinunter ins Tal zu stürzen. So erreichen wir sicher den Verpflegungsstand und lassen uns von Michael und Frank den stärkenden Tee reichen.

Anschließend erklimmen wir die 3 Erhebungen des Rosenberges. Dass er an die Höhe des Eggekamms nicht heranreicht merken wir an den fehlenden Sonnenstrahlen, die nicht bis in diese Niederungen durchdringen. Der Wald wirkt fast gespenstisch. Vorbei kommen wir am Mausoleum derer von Oeynhausn-Sierstorpff, die allerdings hier nicht herumgeistern. So erreichen wir nicht gehetzt das Freibad, dass den Beginn des Anstiegs zum Steinberg markiert. Hinauf zur Spitze brauchen wir nicht, wir umlaufen ihn an der Ostseite. Der Nebel hebt sich auch auf den letzten Kilometer nicht. Den Blick auf die Schwalle und schon gar nicht auf das Weberdorf Alhausen dürfen wir heute genießen. Dafür laufen wir ungebremst hinunter zur Josefsmühle. Auch die Bahn hält uns nicht auf, der Zug ist gerade durch und die Schranken wieder offen.

Fehlt nur noch die Umrundung des Sulbergs mit dem letzten herausfordernden Anstieg. Tapfer laufen wir die ersten Meter um den Rest doch gehend zu bewältigen. Dann bleibt nur noch eine lang gezogene Rechtskurve, die wir locker bewältigen. Der gefrorene Bach erinnert an die herrschende Kälte und lässt uns das Ende unserer heutigen Runde sehnsüchtig erwarten. Höhenmeter sind nicht mehr zu bewältigen und auch der Asphalt hält kein Eis mehr für uns bereit. Nur noch eine Rechts- und eine Linkskurve und die Ziellinie ist in Sicht. Wir werden bereits erwartet und entsprechend angefeuert. Gesund und munter erreichen wir das Ziel am ehemaligen Hydranten. Michael und Frank erwarten uns erneut mit warmem Tee und lassen uns die eisigen Temperaturen vergessen. Ich freue mich über eine weiter Umrundung Bad Driburgs, mal wieder in netter Laufgesellschaft und auf Bernhards Urkunde, die er krankheitsbedingt erst später überreichen kann. Ihm gute Besserung und gemeinsam mit Michael und Frank Dank für den nächsten wunderschönen Jahresabschluss.

Autor: Markus Pitz

Die Geehrten des Abends von links nach rechts: Swetlana Botta, Gerda Emmerich, Helena Moor, Katrin Kamphues, Gabriele Königstein, Karsten Willeke, Phillipe Groddeck, Marlene Künneke, Andreas Streitbürger, Peter Kufner und Lena Nahen

Geschäftsstelle 22.11.2025

Hüttenkartoffelessen 2025: Ein Fest der Gemeinschaft und Ehrungen

Silberne Ehrennadel für Swetlana Botta und Gerda Emmerich

Es ist eine langjährige Tradition in Bad Driburg, die das Hüttenkartoffelessen zu einer wahren Besonderheit macht: Jahr für Jahr kommen die Vereinsmitglieder des TV „Jahn“ Bad Driburg, wie in fast allen Driburger Vereinen, zusammen, um in gemütlicher Runde diese kulinarische Bad Driburger Besonderheit zu begehen. Auch in diesem Jahr war es wieder ein Höhepunkt im Vereinsleben, das zahlreiche Freunde, Gönner und Mitglieder anlockte. Rund 90 Gäste fanden sich am vorletzten Wochenende im November in Böhler’s Landgasthaus ein, um gemeinsam zu schlemmen und zu feiern.

Der Abend begann mit einer herzlichen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Peter Kufner, der die Anwesenden im Namen des gesamten Vorstands willkommen hieß. „Das Hüttenkartoffelessen ist mehr als nur ein kulinarisches Event. Es ist eine Möglichkeit, zusammenzukommen, die Gemeinschaft zu stärken und vor allem den Menschen zu danken, die sich über viele Jahre hinweg für unseren Verein einsetzen“, so Kufner in seiner Ansprache.

Nach dem ausgiebigen, traditionellen Essen folgten die feierlichen Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder, die mit besonderem Engagement und Hingabe dem TV „Jahn“ Bad Driburg treu geblieben sind.

Für ihre 15-jährige Mitgliedschaft wurden Helena Moor und Lena Nahen von Geschäftsführer Andreas Streitbürger mit einer Urkunde ausgezeichnet. Ein beeindruckender Schritt in der Vereinsgeschichte, denn auch 25 Jahre sind keine Selbstverständlichkeit. Diesen besonderen Meilenstein erreichten in diesem Jahr Katrin Kamphues, Gabriele Königstein und Marlene Künneke, die ebenfalls mit einer Urkunde geehrt wurden.

Doch das größte Jubiläum hatte an diesem Abend gleich eine ganze Reihe von Vereinsmitgliedern zu feiern: Karsten Willeke, Phillipe Groddeck und der Geschäftsführer selbst, Andreas Streitbürger, wurden für ihre unglaublichen 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein ausgezeichnet. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte der Vorsitzende Peter Kufner jedem von ihnen eine Urkunde und eine Rose.

Ein besonderer Moment war die Ehrung von Swetlana Botta und Gerda Emmerich, die beide auf ganz unterschiedliche Weise einen maßgeblichen Einfluss auf das Vereinsleben haben. Swetlana Botta wurde für ihr außergewöhnliches Engagement in der Basketballabteilung geehrt. „Als ehemalige Spielerin und jetzt als Trainerin hat sie sich stets mit Herz und Hingabe für den Sport und den Verein eingesetzt“, betonte Basketball Urgestein Annette Vennemann in ihrer Laudatio.

Gerda Emmerich erhielt ihre Auszeichnung für ihre kontinuierliche und langjährige ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Verpflegung bei den verschiedensten Veranstaltungen des TV „Jahn“, darunter das Iburg-Bergfest, das Hallenmeeting, der Laufabzeichenabend und viele andere Events. Ihr Organisationstalent und ihre unermüdliche Unterstützung sorgen jedes Jahr dafür, dass die Veranstaltungen des Vereins reibungslos ablaufen und alle Gäste und Athleten bestens versorgt sind.

„Es ist wichtig, Menschen wie Gerda und Swetlana zu würdigen, die durch ihr Engagement den Verein im Hintergrund sowie als Übungsleiterin unterstützen und voranbringen“, betonte Peter Kufner bei der Übergabe der Auszeichnungen.

Im Anschluss an die Ehrungen ließen die Vereinsmitglieder den Abend in bester Gesellschaft ausklingen. Bei angeregten Gesprächen und guter Laune verbrachten alle noch einige gemütliche Stunden in Böhler's Landgasthaus.

Geschäftsstelle 11.11.2025

TV "Jahn" trauert um Reinhard Bober

Langjähriges Vereins- und Vorstandsmitglied verstorben

Am 04. November verstarb das langjährige TV „Jahn“ Mitglied Reinhard Bober im Alter von 90 Jahren.

Im Jahre 1978 wurde er Mitglied des TV´s und bekleidete in dieser Zeit zahlreiche Ehrenämter. In beeindruckender Weise prägte er das Vereinsleben und stellte seine Zeit und Energie in den Dienst der Gemeinschaft. Besonders blicken die Verantwortlichen beim TV auf 28 Jahre gemeinsame Vorstandsarbeit mit Reinhard Bober zurück. Von 1981 bis 1991 war er Fachwart Tischtennis und von 1992 bis 2008 zeichnete er verantwortlich für die Finanzen des Vereins als 2. bzw. 1. Kassierer. In all diesen Funktionen zeichnete er sich duch Zuverlässigkeit, Sorgfalt und ein großes Verantwortungsbewusstsein aus. Als Dank und Anerkennung für seinen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz für den Verein, wurde ihm 2010 der „Ehrenbrief“ für besondere Verdienste verliehen. 

„Die Nachricht von seinem Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer. Wir verlieren ein geschätztes Mitglied, einen verlässlichen Mitstreiter und einen Freund, der über Jahrzehnte unseren Verein mitgeprägt hat“ so TV „Jahn“ Vorsitzender Peter Kufner in seinem Nachruf.

Start einer Sprintveranstaltung mit mehreren Athleten in Blockstartposition auf einer Laufbahn.

Spannung war garantiert im Stadion unter der Iburg. Einzel- und Mehrkämpfe und dazu ein Mutter-Vater-Kind-Wettkampf sowie die traditionellen Iburg-Staffeln.

07.09.2025

80. Iburg-Bergfest!

TV "Jahn" hatte ins Iburg-Stadion eingeladen!

Am Sonntag, den 07. September 2025 hatte die Leichtathletikabteilung des TV "Jahn" Bad Driburg wieder alle Leichtathletikbegeisterten aus Nah und Fern ins Iburg-Stadion eingeladen. Neben den Mehrkämpfen und den 3000 Meter Läufen, die auch als Kreismeisterschaft ausgetragen wurden, standen Einzelwettkämpfe, ein Vater-Mutter-Kind-Wettkampf und die traditionellen Iburg-Staffeln auf dem Programm. Der Einladung folgten insgesamt rund 70 Leichtathletikbegeisterte aus dem Kreis Höxter. 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 Ergebnisse Einzeldisziplinen
Mehrkämpfe: /_cache/downloads/4743-2882c0e863/cms/Abteilungen/Leichtathletik/Ergebnisse-Kreismehrkampf-Iburg-Bergfest.pdf
Iburg-Staffeln: /_cache/downloads/4742-74151c3060/cms/Abteilungen/Leichtathletik/Ergebnis-Iburg-Staffeln.pdf

Auf dem Bild von links nach rechts: Altbürgermeister Heinrich Brinkmöller, Patrick Jazwiec (Laufladen Endspurt Running Team), Carsten Siepler (TV "Jahn"), Michael Brand (NSU Brakel) und Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff

10.08.2025

38. Brunnen- und Sachsenringlauf des TV „Jahn“ Bad Driburg

Lokalmatadoren gewinnen Brunnen- und Jedermannlauf

Am Sonntag, den 10. August 2025 war es wieder soweit. Der TV „Jahn" Bad Driburg startete die 38. Auflage seines traditionellen Brunnen- und Sachsenringlaufes im Iburg-Stadion und schickte mehr als 400 Teilnehmer auf die bestens ausgeschilderten Strecken. Neben den beiden Hauptläufen und den Nordic-Walking-Strecken außerhalb des Iburg-Stadions, standen auch Läufe für Schüler und Jugendliche im Stadion am Fuße der Iburg auf dem Programm.

Für die nötige Sicherheit auf dem Strecken sorgten eine Vielzahl von Streckenposten, die Bad Driburger Feuerwehr und die Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes. „Ohne diese ehrenamtlichen Helfer wäre eine derartige Veranstaltung nicht durchführbar, hierfür sagen wir ganz herzlichen Dank“, so TV-Chef Peter Kufner. Besonders dankte er auch Thomas Müller und Andreas Mügge, die hauptverantwortlich für den Veranstaltungsablauf zeichneten. Sie sorgten wieder einmal dafür, dass die Ergebnisse der einzelnen Läufe unmittelbar nach den Läufen auf der Homepage des TV zu finden sind und die Siegerehrungen pünktlich durchgeführt wurden.

Ein besonderes Highlight für die TV´ler war dann noch der Gewinn des Jedermann- und Brunnenlaufes durch die beiden Bad Driburger Top-Athleten Carsten Siepler und Simon Leßmann.

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Bad Driburger Naturparkquellen, so dass Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff es sich auch nicht nehmen ließ, den Brunnenlauf persönlich zu starten. Auch für die anschließenden Siegerehrungen, gemeinsam mit Altbürgermeister Heinrich Brinkmöller, stand er dem TV zur Verfügung.  

Die TV-Verantwortlichen freuen sich mit dem 80. Iburg-Bergfest am 07. September schon auf den nächsten Höhepunkt im Sportjahr und hoffen auf ebenso schönes Wetter wie beim 38. Brunnen- und Sachsenringlauf.

Bilder gibts hier: https://www.tv-jahn-bad-driburg.de/de/sportangebot/sportangebote-und-abteilungen/lauftreff/bildergalerie/

Die Ergebnisse im einzelnen finden Sie hier: https://my.raceresult.com/332271/

 

 

 

 

Auf dem Bild von links nach rechts:

Lena Drewes, Tami Ziegeroski, Mio Hauenschild, Lara Drewes, Hjördis Höwing, Philomena Bußkönning, Carla Albrecht, Paula Kölker, Liam Kölker, Christian Königstein, Stefan Albrecht, Ben Hugo Mahs und Mica Auge

02.08.2025

Leichtathletiktrainingscamp mit Christian Königstein

Viel Spaß und Freude im Iburg-Stadion

Das Sommertrainingscamp des TV „Jahn“ Bad Driburg, das kürzlich von dem ehemaligen Erfolgsmittelstreckler und Sportwissenschaftler Christian Königstein durchgeführt wurde, war auch 2025 ein voller Erfolg. Das kostenlose Angebot für Mitglieder des Vereins zog zwölf motivierte Nachwuchssportlerinnen und -sportler an, die gemeinsam unter der Leitung des erfahrenen Trainers ihre Fähigkeiten in verschiedenen Disziplinen verbesserten.

Die Schwerpunkte des Camps lagen auf vielfältigen sportlichen Aktivitäten: Das Werfen mit dem Frisbee, die Schulung der exekutiven Funktionen, das Erleben verschiedener Arten des Springens sowie Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht und Übungen mit dem Medizinball. Ziel war es, die motorischen Fähigkeiten der jungen Sportlerinnen und Sportler zu fördern und gleichzeitig Spaß an der Bewegung zu vermitteln.

„Es war wieder ein tolles Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler“, resümiert Bernhard Egeling, Leichtathletikwart des TV „Jahn“. „Christian Königstein hat es wieder einmal geschafft, die Teilnehmer mit seiner Leidenschaft für die Leichtathletik anzustecken. Die Begeisterung und der Einsatz der jungen Sportlerinnen und Sportler spiegelten den Erfolg des Camps wider.“

Der Verein, der das Camp vollständig finanzierte, plant bereits die Fortsetzung der Kooperation mit Christian Königstein im Jahr 2026. Mit seiner Expertise und seinem Engagement trägt der ehemalige Mittelstreckler maßgeblich dazu bei, die Nachwuchsförderung im Verein weiter voranzutreiben und die Begeisterung für den Sport zu stärken.

Herbert Horn als junger Mann bei seiner Paradedisziplin- der Iburg-Bergfest-Staffel

Geschäftsstelle 09.06.2025

TV "Jahn" trauert um Herbert Horn

Langjähriges Vereins- und Ehrenmitglied verstorben

Am 02. Juni 2025 verstarb das langjährige TV „Jahn“ Mitglied Herbert Horn im Alter von 82 Jahren.

Im Jahre 1957 wurde er Mitglied des TV´s und bekleidete in dieser Zeit bis zum Jahre 2020 insgesamt 29 Jahre lang zahlreiche Ehrenämter als Fachwart Leichtathletik, Fachwart Ski, Mitglied im Iburg-Bergfest Ausschuss und 14 Jahre im Ehrenrat, sowie 1985 als Beisitzer im Fußball- und Leichtathletikverband (FLVW) des Kreises Höxter.

Neben all diesen Ehrenämtern leistete er als sportlicher Übungsleiter von 1983 bis 2005 in der Montagsgruppe, von 1985 – 1991 im Turnen und von 1987 – 1994 in der Leichtathletik wertvolle Arbeit in der Betreuung dieser Gruppen. Mit der Verleihung der Verdienstnadeln in Silber und Gold durch den FLVW, der Ehrennadel des Ostwestfälischen Turnergaus, der Ehrennadel in Gold mit Urkunde für Verdienste in der Leichtathletik des Kreises Höxter, der goldenen Vereinsnadel des TV „Jahn“ wurde er für seine umfangreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten gewürdigt. Als Dank und Anerkennung erhielt er zudem im Jahre 2009 die Ehrenmitgliedschaft im TV.

„Die Nachricht von seinem Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer. Wir werden ihn nicht vergessen, denn wir sind für immer dankbar, dass wir ihn bei und hatten“ so TV „Jahn“ Vorsitzender Peter Kufner in seinem Nachruf.

11.05.2025

25-jähriges Abteilungsjubiläum im TV "Jahn" Bad Driburg

Ju-Jutsu seit einem Vierteljahrhundert fester Bestandteil des TV "Jahn" Sportangebots

Der TV „Jahn Bad Driburg feierte am ersten Wochenende im Mai ein ganz besonderes Jubiläum: Die Ju-Jutsu-Abteilung des Vereins blickt stolz auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück. Parallel zu den Feierlichkeiten fand ein gut besuchter Landeslehrgang Technik mit dem Schwerpunkt „Würfe“ statt. Zahlreiche Sportler aus der Region nutzten die Gelegenheit, unter der Leitung des erfahrenen Referenten Werner Dermann ihr Können zu erweitern und neue Techniken zu erlernen.

Doch der eigentliche Anlass des Wochenendes war die Würdigung eines Vierteljahrhunderts Ju-Jutsu-Tradition im TV „Jahn“ Bad Driburg. Auf den Tag genau vor 25 Jahren wurde die Abteilung von Brian Smith ins Leben gerufen. Sein unermüdliches Engagement hat maßgeblich dazu beigetragen, die Kampfkunst in der Region zu etablieren und stetig neue Anhänger zu gewinnen.

Was ist Ju-Jutsu?

Ju-Jutsu ist ein modernes Selbstverteidigungssystem, das Elemente aus verschiedenen Kampfsportarten vereint. Es beinhaltet Schlag-, Tritt-, Stoß-, Wurf-, Hebel- und Würgetechniken. Ziel ist es, einen Angreifer effektiv abzuwehren und sich in gefährlichen Situationen zu schützen – und das unabhängig von Größe, Gewicht oder körperlicher Stärke. Ju-Jutsu fördert nicht nur die körperliche Fitness und das Selbstbewusstsein, sondern schult auch die mentale Stärke und die Fähigkeit zur Selbstbehauptung.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde dem TV Jahn Bad Driburg eine besondere Ehre zuteil: Der Präsident des Nordrhein-Westfälischen Ju-Jutsu Verbandes (NWJJV), Werner DERMANN, und der Vizepräsident Jugend, Andreas DERN, überreichten dem Verein eine offizielle Vereinsehrung. Diese Auszeichnung würdigt die kontinuierliche und engagierte Arbeit der Abteilung für den Sport in Bad Driburg über die vergangenen 25 Jahre hinweg.

„Die Ju-Jutsu-Abteilung ist nunmehr seit einem Vierteljahrhundert ein fester Bestandteil dieser Philosophie und freut sich auf viele weitere spannende Jahre, neue sportliche Herausforderungen und die Begeisterung weiterer Menschen für diese faszinierende Kampfkunst“ freut sich TV- „Jahn“ Chef Peter Kufner mit den Geehrten.

Der TV „Jahn“ lädt Interessierte herzlich ein, ein Probetraining in der Ju-Jutsu-Abteilung zu absolvieren und die Vielfalt dieser Sportart kennenzulernen.

Für Rückfragen steht Brian Smith unter folgender E-Mail-Adresse gerne zur Verfügung: budo@tv-jahn-bad-driburg.de