Starkes Driburger Duo läuft auf den Bronze-Rang bei den Westdeutschen Meisterschaften
Coesfeld, 19. April 2008
Vier Athleten des TV Jahn Bad Driburg starteten am 19.04.2008 in Coesfeld bei
den Westdeutschen Langstreckenmeisterschaften. Gregor Becker stellte sich
im 5000 Meter-Lauf der Männlichen Jugend A der Konkurrenz und unterstrich seine
aufsteigende Form. Besonders die letzte Runde, die der 19-Jährige in 68 Sekunden
zurücklegte, lässt positiv in die Zukunft blicken. Mit 15:56,17 Minuten
verfehlte Becker zwar knapp eine neue Bestzeit, konnte sich aber dennoch über
Rang neun freuen. Nun soll der Trainingsumfang gesteigert werden, um im Sommer
weitere Erfolge feiern zu können.
Dominique Flemming-Schmidt machte gleich zu Beginn Tempo. Im 3000 Meter-Lauf der weiblichen Jugend B wollte keine Athletin die Tempoarbeit übernehmen. »Das war ein wenig unklug von Nicki. Vorne im Wind zu laufen kostet Kraft, die sie nicht mehr hatte als die Post abging«, so Trainerurgestein Rolf Winkler. Nach etwa der Hälfte wurde das Rennen richtig schnell und die Driburgerin verlor etwas an Boden. Platz zehn in 11:11,12 Minuten sprang am Ende heraus.
Über 10.000 Meter hatten zwei Läufer des TV Jahn Bad Driburg gemeldet. Sebastian Brandt wollte nach seinem Trainingslager ebenfalls gut in die Bahnsaison einsteigen. Nach 15 der 25 Runden verlor Brandt allerdings den Kontakt zur Spitzengruppe und musste alleine weiter laufen. Trotz dieser eher ungünstigen Ausgangssituation lief Brandt in 32:14,03 Minuten zu einer neuen Bestzeit (Platz drei in der Männerhauptklasse).
In sehr guter Form befindet sich momentan Brandts Vereinskollege Mathias Nahen. Der 38-Jährige nutzte die westdeutsche Meisterschaft als letzten Test vor dem Hermannslauf. Um lediglich neun Sekunden verpasste Nahen einen neuen persönlichen Rekord. 34:12,33 Minuten und der Bronzerang in der Klasse M35 sind allerdings sehenswert.


