Rund um Bad Driburg am 27.12.2009

 

Autor: Markus Pitz

 

Kurz vor 10.00 Uhr im Gewerbegebiet Süd. Am 1. roten Hydranten hat sich wieder mal eine kleine illustre Schar von Läuferinnen und Läufern versammelt um das Jahr traditionell mit einer Umrundung unserer Badestadt zu beschließen. Bei einer frostigen Temperatur um 0 Grad und geschlossener Wolkendecke aber trocken und nach einer kurzen Einweisung durch Frank begeben sich die Teilnehmer nach erfolgtem Böllerschuß auf die Strecke. Gleich zu Anfang führt uns die Strecke hinauf auf den Eggekamm. Zuerst kommen die Läuferinnen und Läufer noch locker leicht am Trappistenhof vorbei, doch bereits ab dem Heinrichshof sind die weiteren Kilometer erstmal mit Schnee und vor allem Eis bedeckt. Gleich ändert sich das Bild der Unverbesserlichen. Es wird nicht mehr in breiter Front nebeneinander gelaufen, sondern jetzt geht es nur noch im Gänsemarsch auf die Höhe, natürlich rechts und links des Weges, wo der Schnee einen besseren Halt bietet. Bei der schönen Aussicht angekommen kann nicht nur ein schöner Blick auf Bad Driburg erhascht werden sondern ein heller Lichtstreifen unter der Wolkendecke lässt erstmals die Sonne erahnen. Über schneebedeckte Felder und durch den weißen Winterwald geht es auf weiter vereisten Wegen bis zum Knochen. Trotz dichter Wolkendecke erschloß sich den Teilnehmern wieder ein weiter Blick Richtung Pömbsen und den bergigen nördlichen Teil des Kreises Höxter. Ab hier hinab zum Reelser Kreuz war wieder Gänsemarsch angesagt, da die Straße auch hier vom Eis versiegelt wurde. Mit der gebotenen Vorsicht und dem glücklichen Erreichen des Reelser Kreuzes wurde dort wieder ein warmer Tee gereicht, der für die letzten Kilometer stärken sollte. Der Rosenberg konnte dann locker und leicht genommen werden, auch weil sich das Eis auf diesem Teilstück bereits verabschiedet hatte. Nachdem die Treppen beim Freibad erstiegen waren, wurden wir hinter dem Steinberg dann auch noch von der Sonne verwöhnt, die uns hier strahlend entgegen schien. Auf den letzten Metern mussten wir dann wieder auf sie verzichten. Dafür begleitete uns ab der Josefsmühle wieder Eis auf den Wegen über die letzte Steigung bis zum Ende des Waldes. Trotzdem erreichten wir anschließend frohgemut wieder das Gewerbegebiet Süd und durften uns über eine erfolgreiche und gesunde Umrundung Bad Driburg freuen, natürlich mit der wieder einmal fantasievoll gestalteten Urkunde von Bernhard.

 

Von Verletzungen und Stürzen ist dem Autor nichts bekannt. Auf die nächste Auflage im kommenden Jahr freut er sich schon, wie sicher auch die anderen Teilnehmer. Mal sehen, was das Wetter uns dann für Bedingungen mit auf den Weg gibt. Meter hohen Schnee, trockenen Untergrund, schlammige Pfützen oder doch wieder eine Schlitterpartie?